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Was ist drin im Essen & Trinken

Das deutsche Lebensmittelrecht definiert
Zusatzstoffe Tarakernmehl als Stoffe, die in der
Regel weder selbst als Lebensmittel verzehrt noch als charakteristische
Zutat verwendet werden und aus technologischen Gründen zugesetzt
werden.
Kennzeichnungspflicht
Alle Zusatzstoffe ( Tarakernmehl) sind
kennzeichnungspflichtig und müssen deshalb auf der Zutatenliste eines
Lebensmittels stehen. Neben dem Klassennamen (z. B. Emulgator) muss der
Verbraucher auf der Verpackung auch den chemischen Namen (z. B.
Sojalecithin) oder die E-Nummer des Zusatzstoffes (hier: E 322) lesen
können. Häufig wird eher der chemische Name anstatt der E-Nummer
deklariert. Wenn keine E-Nummer auf einer Verpackung zu finden ist,
bedeutet dies also nicht automatisch, dass auch kein Zusatzstoff drin
ist.
Kann Spuren von...enthalten
bedeutet, dass ein Allergen eventuell unbeabsichtigt in ein
Produkt gelangt sein könnte. Wenn zum Beispiel auf einer anderen
Produktionslinie, aber in der gleichen Fabrik Weizenmehl eingesetzt wird,
sichert sich der Produzent rechtlich ab, indem alle Produkte den
Hinweis:"kann Spuren von Weizen enthalten" tragen. Dies ist nur ein
Hinweis für Personen, deren Reaktion auf ein Allergen in dem fall (
Weizen ) lebensbedrohlich verlaufen kann.
Was ist Glutamat?
Glutamat ist ein Produkt aus eiweißhaltige Lebensmittel "Pflanzeneiweiß".
Durch minimale Zugabe von
Glutamat können die
verschiedensten Geschmackseindrücke einfach verstärkt und somit als
Zugabe in Lebensmitteln den Eigengeschmack der Produkte verstärken.
Heute gilt Umami (Glutamat) als fünfte Grundgeschmacksrichtung neben
salzig, sauer, süß und bitter denn Glutamat hat kaum Eigengeschmack.
Glutamat ist auch in Verruf geraten, weil es heißhungrig machen soll und
so Übergewicht fördert. Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass
Glutamat Hirnzellen töten und in hoher Konzentration Nervenkrankheiten
fördern kann.
Was sind Gluten?
Gluten, auch Klebereiweiß genannt, ist in Getreide.
Getreide mit hohem Glutengehalt sind Weizen, Dinkel, Kamut, Emmer, Einkorn und Hartweizen.
Getreide sowie Lebensmittel, die diese Getreide (auch nur in Spuren enthalten) können bei Menschen mit entsprechender
Veranlagung zur Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) führen,
einer entzündlichen Erkrankung der Darmschleimhaut mit weitreichenden gesundheitlichen Folgen.
Das E
Bis ein neuer Zusatzstoff bei der Herstellung von
Lebensmitteln tatsächlich zum Einsatz kommt, muss er viele Hürden nehmen.
Im Durchschnitt dauert ein Zulassungsverfahren fünf Jahre und kostet den
Hersteller etwa eine halbe Million Euro.
In Deutschland nicht
zugelassen
Einige Süßstoffe sind bisher nicht in Deutschland zugelassen,
z. B. Alitam, Neotam, Stevioside. Sie werden teilweise in Amerika und
Asien eingesetzt. Für Acesulfam-Aspartam-Salz und Sucralose ist die
Zulassung in Deutschland beantragt.
Lebensmittelzusatzstoffe
sind einer oder mehrerer folgender Gruppen zugeteilt.
Antioxidationsmittel (Antioxidans)
Backtriebmittel
Komplexbildner
Emulgator
Farbstoff - Lebensmittelfarben
Festigungsmittel
Farbstabilisator
Geliermittel
Geschmacksverstärker
Kaumasse
Konservierungsmittel
Mehlbehandlungsmittel
Säuerungsmittel
Säureregulator
Schaummittel
Schaumverhüter
Schmelzsalz
Stabilisator
Süßungsmittel
Treibgas, Schutzgas
Trägerstoff, Füllstoff, Trennmittel
Verdickungsmittel
Feuchthaltemittel
Überzugsmittel
Mineralstoff |
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Ihre Suche: Tarakernmehl
E-Nummer: E417
E417
Zusatzstoffe: E417 Tarakernmehl (Samenmehl)
Tarakernmehl (Samenmehl)
Zusatzinformation: e417 Tarakernmehl (Geliermittel, Verdickungsmittel)
Gelier- sowie Verdickungsmittel Tara-Gummi peruanisches Carubin
Geliermittel sind Sammelbegriffe für Zusatzstoffe die Lebensmitteln durch Gelbildung eine verfestigte Form geben.
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Verdickungsmittel E 406
Agar-Agar aus Algenarten gewonnen E 407 Carrageen aus
Algenarten gewonnen E 410 Johannisbrot- aus Samen der
Tropenfrucht E 412 Guarkernmehl aus Samen tropischer Früchte
E 413 Traganth aus Harzen tropischer Sträucher
Säuerungsmittel E 260
Essigsäure
E 270 Milchsäure E 330 Citronensäure
Nahrungsmittelallergien
Die häufigsten Auslöser sind:

Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker,
Stabilisatoren,Biogene Amine, Salicylate,Nickel, Benzoesäure
Milch und Milcherzeugnisse sogenannte Laktoseintoleranz
Fisch Schalen, Krustentiere Hefe, Soja Eier und
Ei-erzeugnisse Getreide glutenhaltig Dinkel, Gerste, Hafer,
Kamut sogenannte Glutenintoleranz Käse Nüsse Pollen
Schimmelpilz Soja und Sojaerzeugnisse Sellerie
Zitrusfrüchte
Kreuzallergien
Latexallergikern können u.u.
reagieren auf: Ananas, Avocado Banane Cashewkern
Kastanie, Kartoffel, Kiwi
Mango, Melone Papaya, Paprika, Pfirsich Tomate Wallnuss
Hausstaubmilbenallergiker können
u.u. reagieren auf:
Muscheln Shrimps Garnelen Hummer Krabben
Flusskrebse
Schimmelpilzallergiker können
u.u. reagieren auf:
Alkohol Käse Hefegebäck Essig Malz
Gräser und Getreideallergiker
können u.u. reagieren auf:
Erdnüsse Sojabohne Bohnen Erbsen Linsen
Nachtschattengewächse Kürbisgewächse Tomaten
Bedenklich für Allergiker:
E132 Indigotin
blauer Farbstoff.
Bei gleichzeitiger Aufnahme von Natriumnitrit und Indigotin wurden im Tierversuch Erbgutschäden festgestellt.
E100 Kurkumin
Gelber Farbstoff aus der Gelbwurzel.
Fördert in hoher Dosis den Gallenfluss. In Einzelfällen allergieauslösend.
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